Hier möchten wir regelmäßig den “Fokus” auf verschiedene Themen in Bestensee legen, die uns ins Auge fallen. Sie finden gleichzeitig auch alle Beiträge in den Ausgaben des Roten Kurier!
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Man muss Angst haben, dass man mit seinem Auto in der Sandwüste, die sich vor einem erstreckt, stecken bleibt. Vom Fortsatz der Paul-Gerhart-Straße über die gesamte Länge der Fontane-straße und des Drosselwegs ist der Straßenzustand eine Katastrophe.
Viele neu gebaute Häuser stehen dort, aber die so genannten Straßen sind von tiefen Schlaglöchern gekennzeichnet und große Staubwolken wirbeln auf, jedes Mal wenn ein Auto mit weniger als 10 Km/h vorbeischleicht – mit dem Fahrrad im Sommer dort lang zu fahren, ist geradezu unmöglich. Die Anwohner versuchen, mit abgemähtem Gras oder Sandaufschüttungen die Löcher zu stopfen, aber wirklich dauerhaft können diese kleinen Ausbesserungen nicht sein.
Natürlich können nicht alle renovierungsbedürftigen Straßen Bestensees auf einmal asphaltiert werden, dafür gibt es zu viel Renovierungsbedarf. Aber das Auffüllen von Sandwüsten und Schlaglöchern mit Recycling-Granulat sollte möglich sein – gerade in einer jungen, belebten Siedlung. Und besonders aufwendig ist es auch nicht. Hier ist die Gemeinde gefragt!
Ihr Vincent Rzepka
Erinnern sie sich noch an die frühere Postleitzahl von Bestensee? Ein wenig Geschichtsunterricht bietet die Informationstafel am Eingang zum Marktcenter an der Zeesener Straße. Firmenwerbungen an dieser Tafel kann man entnehmen, dass Bestensee gleich nach der Wende die Postleitzahl O-1602 hatte. Die in der DDR eingeführten Postleitzahlen waren weiter üblich, aber mit dem Vorsatz „O-,, versehen, weil es in den alten Bundesländern gleiche Postleitzahlen gab. 1993 erfolgte die Umstellung auf das fünfstellige System.
So lange steht also die Schautafel mindestens schon. Der Werbeträger erinnert daran, dass die Telefonanschlüsse einiger Orte, auch von Bestensee, da¬mals über das Amt Zeuthen gingen. Beispiel: „Karosseriebau in O-1601 Motzen, Telefon Zeuthen 61963“. Es wird noch heute Reklame gemacht für Firmen, die es gar nicht mehr gibt, so für „Brüning und Spielmann Fensterbau in O-Berlin“.
Offensichtlich hat auch die Werbefirma, die die Infotafel aufstellte und die Werbeflächen verkaufte, vor Jahren das Zeitliche gesegnet. Der Werbeträger hat erheblich Rost angesetzt, weil er nicht mehr gewartet wurde. Niemand fühlt sich noch verantwortlich. Somit war auch nicht mehr jährlich kassiert worden; die Inserenten können sich über die kostenlose Dauerwerbung freuen. Wäre es aber nicht besser, wenn der Betreiber des Marktcenters oder die Gemeinde diese „Fundsache“ übernimmt, renoviert und mit aktueller Firmenwerbung ausstattet? Das könnte gleichzeitig dazu beitragen, den Zugang zum Marktcenter attraktiver zu gestalten.
Ihr Roland Vetter
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