Schwerpunkt Verkehr

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An dieser Stelle möchten wir Ihnen unsere drei Modelle vorstellen, wie ein Tunnel in Bestensee aussehen könnte. Zu diesem Zwecke haben wir auf Basis von Plänen, die die Gemeinde erstellen ließ, drei Möglichkeiten entwickelt:

  1. Wir untertunneln die Bahngleise und gleichzeitig verbinden wir mit einer Überführung die Zeesener und die Franz-Mehring Straße miteinander. Diese Lösung ist teurer und streckt den Tunnel etwas in Richtung Sparkasse, allerdings würde eine Blockade in Bestensee gelöst und die Befahrung der Straßen quer zum Tunnel ohne Umweg ermöglicht. Die Straße am Bahnhof wird zur Sackgasse. tunnel3
  2. Wir verzichten auf eine Verbindung der Franz-Mehring-Straße mit der Zeesener Straße und unterführen lediglich die Bahngleise. Im Gegenzug wird ein Kreisverkehr auf der Westseite installiert, der den Verkehrsfluss ohne den Einsatz einer Ampel effizient verteilen würde. Auch hier wird die Bahnhofsstraße abgetrennt.tunnel2
  3. Wir unterführen erneut nur die Bahngleise, lassen aber gleichzeitig die Straße am Bahnhof durch Absenkung seitlich in den Tunnel einmünden. Dies hat den Vorteil, dass die Bahnhofsstraße als Durchgangsstraße erhalten bleibt, behindert allerdings den Fußgängerverkehr auf der Bahnhofsseite des Tunnels und ist teurer.tunnel1

Mischen Sie sich ein!

Natürlich können alle Einzelelemente beliebig kombiniert werden und genau dies wird auch für eine optimale Lösung nötig sein. Denn ein Tunnel ist ein enormes Projekt, bei welchem viele einzelne Faktoren berücksichtigt werden müssen. Wir freuen uns daher über Anregungen, Kritik oder Ideen von Ihrer Seite!
Schreiben Sie uns also ganz unverbindlich, wenn Sie weitere Vorschläge haben oder auch andere Ideen an uns weitergeben möchten. Wir sind für alle Mitteilungen dankbar.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier möchten wir versuchen, einige Fragen zu beantworten, die sich im Laufe der Diskussionen und Vorschläge ergeben haben. Schreiben Sie uns, wenn sich Ihnen weitere Fragen stellen!

Die Länge des Tunnels wirkt sehr kurz, ist sie in der dargestellten Form ausreichend?
vom 02.Juni 2009 um 17:42 Uhr

Unsere Modelle basieren auf Plänen, welche die Gemeinde vor einiger Zeit erstellen ließ. Da wir dem beauftragten Büro keine Unzulänglichkeiten unterstellen, ist davon auszugehen, dass die Rampenlänge vollkommen ausreichend ist. Auch die Steigung der Fahrbahn entspricht den gängigen Vorgaben.
So wäre auf der Westseite auch Raum für einen Kreisverkehr. Auf der Ostseite würde lediglich die Verbindung Zeesener Straße – Franz-Mehring-Straße den Tunnel um einige Meter verlängern, wie im Modell ersichtlich wird.

Wie werden die Gebäude in direkter Umgebung des Tunnels angeschlossen?
vom 02.Juni 2009 um 17:52 Uhr

Sowohl die Werkstatt als auch der bis dahin ehemalige Angelladen würden durch eine rückseitige Zufahrtsstraße angeschlossen, ohne dass den Inhabern dadurch Nachteile entstehen. Diese Zufahrtsstraße war bereits einmal Gegenstand der Gemeindeplanungen und könnte im Zusammenhang mit dem Tunnelbau realisiert werden. Die Wohngebäude auf der Ostseite sind ebenso über die Querstraßen beziehungsweise rückwärtig zu erreichen.

Wäre ein Tunnel mitten durch die Gemeinde nicht eine Verunstaltung des Stadtbildes?
vom 02.Juni 2009 um 18:03 Uhr

Natürlich ist ein Tunnel durch Bestensees Zentrum ein großes Projekt. Eine Betonröhre sowie die Zufahrten beiderseits werden das Stadtbild an dieser Stelle verändern. Wir sind aber der Meinung, dass dieser Nachteil durch den Nutzen des Tunnels im Rahmen der Verkehrsentlastung ausgeglichen wird. Bestensee wäre nicht die erste Gemeinde mit einem Tunnel innerhalb des Ortes und der Bau ließe sich auch entsprechend grün gestalten und in das Stadtbild integrieren.

Eindrücke aus der Entstehung

Im Folgenden können Sie sich noch ein paar Eindrücke davon machen, wie die Modelle entstanden sind. Uns hat der Bau Freude bereitet und wir hoffen, auf diese Weise etwas zur Lösung der Verkehrsproblematik in Bestensee beizutragen!

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Kommentare

  1. Gunther meinte am 2. Juni 2009 - 12:34 Uhr

    Die Modelle sind ja alle sehr interessant. Aber ich glaube die meisten Bestenseer können sich gar nich vor stellen, dass der Straßenzug Hauptstr. überhaupt Platz für 2 Tunnelrampen und einen Kreisverkehr bietet. Reicht denn der Platz da wirklich aus? Ich konnte am 25.05.09 leider nicht teilnehmen, aber da wurde diese Frage sicher beantwortet.
    Model 1 in Kombination mit Modell 2 wäre sicher eine sehr gute Lösung. Durchbindung der Zeesener Str. zur Franz-Mehring-Str. und zusätzlich der Kreisverkehr an der Motzener Str. Für den Bus müsste natürlich noch eine Lösung gefunden werden. Nachdem die Haltestelle lange Jahre weit vom Bahnhof entfernt war und jetzt endlich dicht am Bahnhof liegt, sollte sie nicht wieder vom Bahnhof weggelegt werden. Es bedarf also einer Wendeschleife im Bahnhofsvorplatz. Extra dafür eine dritte Tunnelrampe zu baunen, die dann auch noch den Fußgängerverkehr behindert wäre sicher keine sinnvolle Lösung.
    Wie wären denn die Anlieger im Bereich der Tunnelrampen angebunden? Kann Firma Steffen Eberst überhaupt noch seine Werkstatt sinnvoll nutzen, wenn ein Teil des Grundstückes für den Kreisverkehr geopfert werden müsste?
    Vielleicht bietet ja dieses Forum hier die Möglichkeit für eine Diskussion unter uns Bestenseern!

  2. Detlef meinte am 4. Juni 2009 - 10:16 Uhr

    Ich halte eine Tunnellösungen nicht für angebracht, da zu teuer. Aus meinen langjährigen Erfahrungen weiß ich, dass eine Rechtsabbiegerspur zur Motzenerstraße ohne Ampel dem Verkehrsaufkommen gerecht wird.

  3. R.Mühsig meinte am 7. Juni 2009 - 20:08 Uhr

    Woh Soll denn der Fußgängerweg und Radweg verlaufen????

  4. Marcel meinte am 9. Juni 2009 - 08:35 Uhr

    @Detlef: Aus welchen Erfahrungen, wenn man Fragen darf? Bis jetzt gibt es keine Abbiegespur aus der man hätte Erfahrungen sammeln können. Zudem bleibt abzuwarten wie sich das Verkehrsaufkommen mit dem Autobahnanschluss nun verändert. Eine Verschärfung der Verkehrssituation ist doch wahrscheinlich. Wird dann noch mit der Eröffnung des Flughafens die Bahnlinie stärker befahren, wodurch sich die Schließzeiten erhöhen, wird die Rechtsabbiegespur durch die geradeaus fahrenden aber wartenden Autos mit Sicherheit versperrt.

    Ich denke langfristig gedacht ist ein Tunnel die einzige Alternative für Bestensee und die Hauptstraße bietet die für mich einzige ersichtliche Möglichkeit.

  5. Frank meinte am 11. Juni 2009 - 11:02 Uhr

    Die Idee, Zeesener und Franz-Meering-Str, zu verbinden, gefällt mir gut.
    Da die Zeesener Str. dort schon Einbahnstr. ist, könnte die Überquerung des Tunnels einspurig erfolgen und leicht erhöht werden, dadurch ist dann keine oder nur eine geringfügige Verlängerung der Rampe nötig.
    Einen Kreisverkehr an der Motzener Str. ist – wenn’s LKW-tauglich sein soll – ein ziemlich großes Objekt und Kreisverkehre entstehen z.Zt. schon genug.
    Mit weniger Platzbedarf ließen sich Linksabbiegerspuren aus der Motzener Str. und aus Richtung Bahnübergang/Tunnel realisieren. Eine Rechtsabbiegerspur in die Motzener Str., bringt wohl nicht viel Entlastung und als Alternative zum Tunnel müßte sie ja schon an der Kirche anfangen…
    Eine Verbindung vom Bahnhofsvorplatz zum Tunnel ist sicher zu aufwendig und die Kreuzung im Tunnel ist auch ein Unfallrisiko.
    Bleibt also nur eine Wendeschleife oder eine separate Einmündung auf die Motzener Kreuzung mit Bedarfsampel für den Bus, vielleicht hat da jemand eine klevere Idee.

  6. Immo Nieswand meinte am 16. Juni 2009 - 22:58 Uhr

    Wie könnte denn die Zukunft mit einem Tunnel aussehen? Ein wesentliches Hemmnis durch Bestensee zu fahren und an den geschlossenen Schranken oder der Ampel zu stehen entfällt. Alleine hierdurch dürfte wohl der Durchfahrtsverkehr latent zunehmen. Dies in Kombination mit der neuen Autobahnauffahrt wird zu einem erheblichen Anstieg des Durchfahrtsverkehrs führen. Dann schließlich muss sich Bestensee zukünftig an den Zustand als Autobahnumleitungsstecke oder wohl möglich als LKW-Mautsparrstrecken gewöhnen. Mit ziemlicher Sicherheit wird der Verkehr deutlich zunehmen. Kurzum es wird davon auszugehen sein, dass demnächst das Seniorenheim, die Schule und diverse Anlieger weitere geregelten Fußgängerüberwegen also Ampeln wünschen. Das geht natürlich nicht, denn diese behindern ja wieder den Verkehr. In zehn Jahren dann führt schließlich kein Weg mehr an einer Umgehungsstraße um Bestensee herum, um den extremen Transitverkehr aus dem Ort zu halten. Bis dahin wurde konsequent unter Missachtung von Fußgängern, Radfahrern, Anliegern und Gästen des Ortes völlig verfehlte Verkehrspolitik, wie bereits in Hunderten von Orten Deutschlands, betrieben. Ein Ort wie Bestensee gewinnt aus meiner Sicht langfristig nichts, wenn versucht wird mit allen erdenklichen technischen Mitteln ein Maximum an Durchgangsverkehr über eine verkehrstechnisch erheblich zu klein angelegte Straßendurchführung zu leiten. Das ist sowohl verkehrspolitisches als auch städteplanerisches Denken von vorgestern !

  7. ich meinte am 17. Juni 2009 - 11:08 Uhr

    wie wäre es denn mit einem großen kreisverkehr um den bahnhofsvorplatz herum? idyllisch bzw. zur erholung dient dieser vorplatz bereits jetzt nicht.
    dieser kreisverkehr erfüllt aber nur seinen zweck, wenn dieser zweispurig ist. so können fahrzeuge von der kirche kommend in richtung motzen oder rewe ungehindert durchfahren, wenn die schranke geschlossen ist und fahrzeuge die den übergang passieren wollen, ordnen sich in die andere spur ein. fahrzeuge aus motzen kommend können ebenfalls über eine zweite spur in richtung kirche an den an der schranke wartenden fahrzeugen vorbei fahren.
    diese variante würde nur ein bruchteil der kosten eines tunnelbaus in anspruch nehmen, da nur geringe veränderungen an der infrastruktur durchgeführt werden müssen und der verkehr kann in alle richtungen ungehindet abfließen, sowohl bei offener und auch geschlossener schranke. zwei spuren sind ja bereits vorhanden, diese werden dann halt nur als zweispuriger kreisverkehr/einbahnstraße genutzt.

  8. Micha meinte am 17. Juni 2009 - 18:10 Uhr

    Hallo Leute
    an einem Tunnel kommt Bestensee nicht vorbei!!! Wie er auch immer aussehen mag.
    Denkt mal ein paar Tage zurück,als die Autobahn gesperrt war und alles durch
    Bestensee fuhr. Duch den Autobahnanschluß wird sich der Verkehr auf jeden Fall erhöhen.
    Durch die Bahn wird das Chaos noch verstärkt. Die Strecke wird saniert und dann mit 160 km/h befahren. Dadurch erhöhen sich auch die Tacktzeiten d.h. mehr Züge – längere bzw. öftere Schließzeiten der Schranke – mehr Stau.
    Um den Durchgangsverkehr von der Autobahn etwas zu mindern, sollte mann überlegen, ob es nicht Sinn macht, die “Kimmstraße”, über die Motzener Blockstelle hinaus, zur B179 auszubauen.(?)
    Ansonsten finde ich das zweite Modell am besten. Der Kreisverkehr würde den Stau deutlich mindern. Die Ampel würde ich nur noch bei Bedarf für die Fußgänger nutzen. Ganz verzichten würde ich nicht darauf, denn als Fußgänger hat man es schwer, bei dem starken Verkehr über die Straße zu kommen. Außerdem ist es gefährlich.

  9. mario elgeti meinte am 7. September 2009 - 20:27 Uhr

    hallo,

    ich denke, dass alle drei modelle ziemlich unnötig sind, wenn man bedenkt, eine rechtabbiegerspur aus richtung kwh würde bei einer länge ab parkplatzanfang gewerbegebiet bis zur ampel, genug platz zum abbiegen geben und wesentlich kostenfreundlicher sein, bei gleichzeitiger schaffung einer linksabbiegerspur aus richtung storkow in richtung kwh. der wegfallende bürgersteig (der ja dann eben als rechtsabbiegerspur werdende) wird eh so gut wie nicht benutzt und liesse sich aber auch ohne weiteres zwei bis drei meter zur seite zum parkplatz hin verlegen. dies würde alle tunnel unnötig machen, ein stau wäre nicht vorhanden, wenn man noch eine logische ampelschaltung dazu schafft, die dann linksabbieger aus richtung storkow grün und rechtsabbieger aus richtung kwh grün schaltet.

    ich hoffe um durchblick und freie fahrt,

    gruß aus bestensee m.elgeti

  10. Harald meinte am 18. September 2009 - 20:06 Uhr

    Ich kann da Gunther absolut zustimmen. Die Kombination aus 1. und 2. Vorschlag (also Überführung von Zeesener Str. und Franz-Mehring-Str. sowie ein Kreisverkehr an der jetzigen Ampelanlage ist wahrscheinlich die beste Lösung für die verkehrstechnische Zukunft unserer Heimatgemeinde.

    Der Kreisverkehr beruhigt die Durchschnittsgeschwindigkeit für die Hauptstraße und optimiert darüber hinaus das Reißverschlußverfahren an der Motzener Str.

    Unglücklich bin trotzdem wegen der Situation an der Tankstelle. Man kann regelmässig beobachten, wie die Autos bei günstigem Spritzpreis oder zum Wochenende hin teilweise bis zur Ampel fast übereinander stehen und den fließendenn Verkehr behindern. Da muss auf jedenfall noch geplant werden, wie dieses offensichtliche Manko gelöst wird!

  11. Bernd meinte am 21. September 2009 - 07:03 Uhr

    Kreisverkehr und Tunnel (Variante 2) wünsche ich uns, aber vor der Wahl darüber diskutieren – nach der Wahl in die Schublade bis zur nächsten Wahl und das 30 Jahre (siehe Autobahnanschluß von 1.Idee bis Realisierung) – bitte nicht wieder so, sonst erlebe ich das nämlich nicht mehr.

  12. Gunther meinte am 19. Mai 2011 - 11:00 Uhr

    Gibt es denn da inzwischne was Neues? Seit meinem ersten Eintrag sind nun 2 Jahre vergangen, die Bahn saniert die Strecke, aber passiert ist nichts und von einer Planung habe ich auch nichts gehört. Still ruht der See, so wie Bernd am 21. 09.2009 schon besorgt geäußert hat.

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