Tipps für ein Stressfreies Wochenende

Wenn Sie sich an den Wochenenden wirklich entspannen wollen, müssen Sie vorausplanen, damit zwischen den beiden Tagen so wenig wie möglich liegt. Um den Stress des Wochenendes zu vermeiden, haben wir eine Reihe von Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen, ein entspanntes Wochenende zu verbringen:

Richtig Abschalten


Bei kaum einem Gerät liegen Fluch und Segen so nah beieinander wie bei einem Smartphone. Auf der einen Seite bietet es uns viele Möglichkeiten – auch um mit anderen in Kontakt zu bleiben. Auf der anderen Seite bleiben wir mit ihnen in Kontakt, auch wenn wir es nicht wollen, zum Beispiel mit dem Chef am Wochenende. Oftmals gibt es nur einen radikalen Schritt in Richtung echter Entspannung: das Abschalten. Buchstäblich. Auch wenn es nur für ein paar Stunden ist (natürlich nur, wenn man nicht gerade Bereitschaft hat). Sie werden erstaunt sein, wie viele „wichtige“ Anfragen am Montag abgeschlossen werden könenn, oder sich ganz von alleine lösen.

Prioritäten setzen


Wer nicht sieht, was wichtig ist und was nicht, bleibt in ständiger Unruhe und kann sich nicht entspannen. Tragen Sie (idealerweise schon am Freitagabend) alle offenen Punkte in Ihren Kalender ein und ordnen Sie die Aufgaben entsprechend ihrer Dringlichkeit an. Sogar diejenigen, die erst nächste Woche anstehen. Dadurch entsteht ein Gefühl alles Wichtige erledigt zu haben, so dass du das Wochenende in vollen Zügen genießen kannst. Aber planen Sie nicht mehr als fünf Aufgaben pro Tag, sonst wird es wieder stressig.

Sag nein


Haben Sie Probleme Termine abzusagen und sich das Wochenende freizuhalten? Stellen Sie sich also eine Frage: Wie viel bin ich wert? Du musst dich nicht in philosophischen oder transzendentalen Überlegungen verlieren, aber erkenne, dass das Wochenende DEINE Zeit ist und dass du jedes Recht darauf hast. Also stellen Sie sicher, dass Sie lernen, Nein zu sagen und Grenzen zu setzen. Sagen Sie zum Beispiel: „Danke für das Angebot, aber ich fürchte, ich muss nein sagen. Ich hoffe, du findest jemand anderen.“ Es sind keine weiteren Worte nötig – sie wirken auch zu sehr wie Rechtfertigung und schlechtes Gewissen. Deine Freizeit ist kostbar und verdient Schutz.

Verschieben Sie den Einkauf

Einer der größten Stressfaktoren des Wochenendes ist das Einkaufen. Nicht nur die große Warenmenge, die für eine Woche halten soll, erfordert viel Zeit. Zudem gibt es massig andere Leute, die ihre Einkäufe am Wochenende erledigen. Reiner Stress, Gedrängel und Hektik. Deshalb ist es besser, unter der Woche einzukaufen. Vermeiden Sie auch, dass sich andere Entspannungskiller samstags und sonntags einschleichen: es ist unter Umständen besser (sofern möglich) das Reinigen der Wohnung und andere Hausarbeiten wochentags zum Feierabend zu erledigen.

Pflegen Sie Ihre Hobbys


Hobbys sind mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung. Laut Kevin Eschleman, Psychologe an der San Francisco State University, haben diese privaten Freuden einen weiteren Vorteil: „Ob Kochen, Malen, Fotografieren, Gärtnern, Reisen oder Joggen, je mehr seine 341 Probanden sich mit ihren Hobbys beschäftigen, desto kreativer und effizienter waren sie bei der Arbeit. Die Testteilnehmer schlossen zwischen 15 und 30 Prozent mehr ab als die Kontrollgruppe ohne Hobbys. Zudem machen uns die Hobbys glücklicher und zufriedener, wie ein Schweizer Team von Psychologen der Universität Zürich herausgefunden hat.

Ruhe gönnen


Eigentlich ist es ein tautologischer Rat, aber gleichzeitig ein oft ignorierter: Verplanen Sie nicht jede Minute, sondern nehmen Sie sich bewusst die Zeit für sich selbst – in Ruhe und auf eigene Faust. Wer bewusst nach dieser Freizeit zum Entspannen sucht, genießt die Momente in vollen Zügen, schöpft neue Ideen und gewinnt neue Kraft. Freizeit und Nichtstun ist eine große Kunst, die leider kaum gelehrt und gelernt wird.

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